Beispiel 1: Stabile Zonen (Quellen der inneren Kraft)

Um sich für schwierige Situationen vorzubereiten oder nachher wieder Ruhe finden können, dazu gibt es die eigenen „stabilen Zonen“. Das sind Orte, wo Energien gefunden und aufgebaut werden, wo sich Energien sammeln können und wo wieder Ruhe ins eigene Innere einkehren kann.

  • Welche Plätze in meiner Wohnung/ meinem Haus bringen mich zur Ruhe?
  • Welche Orte außerhalb, etwa im Garten, in einem Park, in meinem Wohnort gibt es, wo ich mich wohl fühle und Kraft tanken kann?
  • Welche Kontakte bzw. Menschen sind es, wo ich ruhig werden und innerlich gefestigt?
  • Welche Gegenstände geben mir Ruhe und Energie?

Wie viele dieser „Zonen“ gibt es bei mir? Es ist gut, mindestens 2-3 verschiedene Stellen zu kennen, wo ich mich erholen, auftanken, regenerieren kann. Was tue ich, um diese Zonen auch aufrecht zu erhalten bzw. zu sichern? Gut ist, diese „Zonen“ in der Nähe oder leicht erreichbar  zu haben, damit sie mir auch dienen können. Was trage ich auch zum Bestand dieser „Zonen“ bei?  Was ist an Pflege, Freiraum bzw. Kontakt notwendig?

Beispiel 2: Idee und Methode

In jeder Problem-Situation stecken mindestens 3 Lösungs-Möglichkeiten. Sehe ich nur eine stehe ich unter Druck… (WV)

Wir erleben oft Probleme, wenn wir aus der Vergangenheit keine Antwort parat haben oder eine derartige Situation noch nicht vorgefunden haben. Unsere Neigung ist auch, schnelle - sprich Hüftschuss-Lösungen - in Gang zu setzen. Wirkung: oft gleich Null. Der Druck, dass die eine Lösung funktionieren MUSS, führt meist zum Scheitern …

Sich Zeit nehmen und mehrere Optionen (am besten min. 3 bis max. 5) gedanklich vorbereiten, ist die „halbe Miete“. Das Abwägen der Wahlmöglichkeiten, am besten in einer Bewertungsform (Punkte, Skala, Wichtigkeit ...), kann mehr zur Problem-Lösung beitragen. Stimmt das auch mit meinen Bedürfnissen, Empfindungen überein? Es ist kein Hüftschuss mehr, sondern überlegte und emotional akzeptierte Vorgehensweise.